„In der Ukraine suchen Menschen Schutz in U-Bahnhöfen und Kellern. Dieser Krieg verunsichert auch unsere Bevölkerung und man merkt, dass sich angesichts der Sicherheitslage in Mitteleuropa mehr und mehr Einwohner die Frage stellen, wie in einem Kriegsfall der Schutz der Zivilgesellschaft sichergestellt werden kann“, erklärte der FDP-Fraktionsvorsitzende Joachim Falkenhagen und ergänzt „wir müssen für unsere Mitmenschen Vorsorge treffen“. In diesem Zusammenhang weist er auf Äußerungen des DRK-Generalsekretärs Christian Reuter hin, der „die Bundesrepublik für einen möglichen Kriegsfall nicht ausreichend gerüstet“ sieht.

Russland überzieht die Ukraine mit Drohnen- und Raketenangriffen. Weit weg ist der Krieg nicht und Verantwortliche gehen offen davon aus, dass eine Ausweitung der russischen Aggression auf Mitgliedsstaaten der Nato möglich ist, zumal der russische Präsident Putin Unterstützern der Ukraine offen mit möglichen Raketenangriffen droht.

„Bei dieser Entwicklung ist es nicht verwunderlich, dass mehr und mehr Menschen sich die Frage stellen, wie in einem Kriegsfall der Schutz der Zivilgesellschaft sichergestellt werden kann“, ergänzt Ralf Blidon, Mitglied im städtischen  Planungsausschuss, der sich sorgt, „ob im Notfall im Stadtgebiet ausreichend Schutz- und Unterbringungsmöglichkeiten vorhanden sind. Wir müssen auch die Frage stellen, ob es ausreichend Menschen gibt, die im Katastrophenschutz ausgebildet sind. Vorhandene Bunkerbauten sind in den vergangenen Jahren für vielerlei Nutzungen zweckentfremdet worden und dürften sich heute kaum noch zur Unterbringung eignen“, so Blidon.

Die Freien Demokraten haben jetzt unter dem Eindruck der Entwicklung die Verwaltung gebeten auch Kontakt zu den in Celle ansässigen Wohlfahrtsverbänden aufzunehmen mit dem Ziel, für das Stadtgebiet leistungsfähige Strukturen sicherzustellen, sodass im Krisen- oder Verteidigungsfall eine arbeitsteilige Versorgung für Hilfsbedürftige möglich ist.

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