Mit dem Ehrgeiz, die Stadt Celle zum digitalen Spitzenreiter in Niedersachsen zu machen, hat sich die FDP-Fraktion seit Monaten für die Digitalisierung der Stadtverwaltung eingesetzt.

Seit der Sitzung des zuständigen Fachausschusses für Finanzen, Personal und Digitalisierung vom 26.03.2025 ballen die Freien Demokraten die “Fäuste in der Hosentasche”, weil dieses Vorhaben durch die föderalen Strukturen der Republik ausgebremst wird.

Joachim Falkenhagen und Björn Espe vertreten die Freien Demokraten im zuständigen Fachausschuss und mussten mit den anderen Ratsmitgliedern akzeptieren, dass die Stadt Celle in der Sache allein nicht vorankommen wird, weil sie auf die Zuarbeit anderer Regionen aus dem gesamten Bundesgebiet angewiesen ist. Mit diesem Verfahren soll der Flickenteppich von unterschiedlichen Anwendungen in ca. 11.000 Kommunen bei denselben Aufgabenstellungen durch ein einheitliches Vorgehen abgelöst werden.

Diese sogenannten EfA-Leistungen (Einer für Alle), die dezentral erarbeitet werden, werden nach Fertigstellung allen Bundesländern zur Verfügung gestellt und führen dann zu einer Einheitlichkeit und Standardisierung mit der Möglichkeit einer zentralen Weiterentwicklung bei technischen und rechtlichen Änderungen.
Das Land fokussiert die Umsetzung dieser EfA-Dienste und stellt diese aktuell kostenvergünstigt den Landkreisen, Städten und Gemeinden zur Verfügung.

Bei aller Ungeduld der Ratsmitglieder stellte die Fachverwaltung aber in Aussicht, dass einige der gelisteten EfA-Dienste bis 2026 umgesetzt werden. Die Vorlage der Verwaltung kann hier geladen werden. Die Liste möglicher Digitalisierungen hier.

Dieser Artikel bezieht sich auf diesen Antrag

Zur Umsetzung des OZG in den Ländern und Kommunen lesen Sie bitte auch hier.

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